Panorama1
Gunter Holger Bussi Heinz
Maik Horst
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Sportkegeln beim SC Eintracht Berlin e.V.

Bereits 1951 hatten Sportkegler bei Eintracht eine Heimat. Diese wechselten nach erfolgreichen Jahren (Aufstieg in die Bezirksliga) Ende der 50er Jahre zu Einheit Friesen. Der Neuanfang dann 1974 mit der in Eigeninitiative errichteten Kegelbahn auf dem Sportplatz "Am Rosenhag". Unser Verein hatte den Kegelsport wieder. Gekegelt wurde unter Volkssportbedingungen und das durchaus erfolgreich, wie vordere Platzierungen bei Kreissportfesten und die Teilnahme am Turn- und Sportfest belegen. Den Kegelsportlern um Uwe Lehmann und Wolfgang Wahry ist es zu verdanken, dass die Kegelbahn nach der "Wende" nicht "zurückgebaut" wurde, sondern erhalten blieb und 1995 sogar neue Kegelstellautomaten eingebaut wurden. Im Sommer 1994 stiessen die Sportkegler vom ESV 53 Berlin zum Verein, die seit 1997 dank der Initiative unseres ehemaligen Mitgliedes Herbert Zweig ebenfalls die Trainingsmöglichkeit auf dem Rosenhag nutzen. In den letzten Jahren gelang es, die Bedingungen weiter zu verbessern. Neben der malermäßigen Instandsetzung der Räume wurden die Kegelstände erneuert, der Anlaufbereich nach DKB-Norm gestaltet, im Oktober 2000 eine Heizungsanlage eingebaut sowie die elektrischen Leitungen erneuert und die Lampen ausgetauscht. Inzwischen ist für die Kegelsportler auch der alte Garderobenraum wieder nutzbar. Parallel dazu ist auch im Sportkegeln ein positiver Trend zu verzeichnen. Wir gehören heute zu den mitgliederstärksten Sektionen im Berliner Sportkeglerverein.

Sportliche Entwicklung der letzten Jahre

a. Jugend

2002/03

    • · Stephanie Ewald, 3. Platz BSKV-Meisterschaften weibl. Jugend B -Bohle-
      Stephanie Ewald, 3. Platz Berliner Meisterschaften weibl. Jugend B -Bohle-
      Stephanie Ewald und Caroline Henke Berliner Meister in der Mannschaft weibl. Jugend B -Bohle-
      Christian Ewald, Berliner Meister in der Mannschaft männl. Jugend B -Bohle-
      4 qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften -Bohle-
      Bettina Stanke, 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Mannschaft weibl. Jugend A -Bohle-
      Christian Ewald, 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Mannschaft männl. Jugend B -Bohle-
  • · 2003/04
    • · Caroline Henke, 1. Platz BSKV-Meisterschaften weibl. Jugend B -Bohle-
      Caroline Henke, 1. Platz Berliner Meisterschaften weibl. Jugend B -Bohle-
      Stefanie Eckert, 3. Platz Berliner Meisterschaften weibl. Jugend B – Bohle-
      Caroline Henke, Deutscher Vizemeister weibl. Jugend B -Bohle-
      Martin Köhr, 3. Platz BSKV-Meisterschaften männl. Jugend B -Bohle-
      Martin Köhr, Deutscher Meister in der Mannschaft männl. Jugend B -Bohle-
      Insgesamt fünf Jugendliche unseres Vereins nahmen an der Deutschen Jugendmeisterschaft, Bahnart Bohle, teil.
  • · 2004/05
    • · Martin Köhr,Vizemeister BSKV- Meisterschaften männl. Jugend A -Bohle-
      Benjamin Herzog, 3. Platz BSKV- Meisterschaften männl. Jugend A -Bohle-
      Insgesamt 4 Jugendliche unseres Vereins nahmen an der Deutschen Jugend- meisterschaft, Bahnart Bohle, teil.
      Caroline Henke, 2. Platz Berliner Meisterschaften, weibl. Jugend A -Dreibahnen-
  • · 2005/06
    • · Caroline Henke, 2. Platz BSKV-Meisterschaften weibl. Jugend A -Bohle-
      Martin Köhr, 4. Platz BSKV- Meisterschaften männl. Jugend A -Bohle-
      Stefanie Eckert, 3. Platz BSKV-Meisterschaften weibl. Jugend A -Dreibahnen-
      Caroline Henke, Berliner Meisterin weibl. Jugend A -Bohle-
      Caroline Henke, Berliner Meisterin weibl. Jugend A -Dreibahnen-
      Caroline Henke, Deutsche Einzelmeisterin weibl. Jugend A -Dreibahnen-
      Caroline Henke, 3. Platz Deutsche Meisterschaften im Doppel weibl. Jugend A -Dreibahnen-
      Insgesamt 4 Jugendliche unseres Vereins nahmen an der Deutschen Jugend- meisterschaft, Bahnart Bohle, teil.
  • · b. Erwachsenenbereich
  • 2000/01
    • · Eine Herren.- und eine Seniorenmannschaft nehmen an den Meisterschaften des BSKV teil. Aufstieg der Herren in die Liga
  • · 2001/02
    • · Zwei Herrenmannschaften, eine Seniorenmannschaft und eine Damenmannschaft nehmen an den BSKV-Meisterschaften teil
  • · 2002/03
    • · Zwei Herrenmannschaften, eine Seniorenmannschaft und eine Damenmannschaft nehmen an den BSKV-Meisterschaften teil
      Roswitha Reidel, 3. Platz BSKV-Meisterschaften Damen A -Bohle-
  • · 2003/04
    • · Zwei Herrenmannschaften, eine Seniorenmannschaft und eine Damenmannschaft nehmen an den BSKV-Meisterschaften teil. Die 1. Herrenmannschaft steigt in die Oberliga auf.
      Heinz Riedel qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften der Senioren in Uelzen
  • · 2004/05
    • · Drei Herrenmannschaften, zwei Seniorenmannschaften und eine Damenmannschaft nehmen an den BSKV-Meisterschaften teil. Die 2. Herrenmannschaft steigt in die Liga auf. Die 3. Herrenmannschaft, bestehend aus Spielern der Jugend A muss in die neu geschaffene 2. Klasse absteigen
      Bettina Stanke, BSKV-Meisterin Juniorinnen – Bohle-
      Marianne Menzel, 2. Platz BSKV-Meisterschaften Damen B -Bohle-
  • · 2005/06
    • · Drei Herrenmannschaften, zwei Seniorenmannschaften und eine Damenmannschaft nehmen an den BSKV-Meisterschaften teil. Die Damenmannschaft steigt in die BSKV-Liga auf. Die 3. Herrenmannschaft steigt in die 1. Klasse auf.
      Marianne Menzel, 3. Platz BSKV-Meisterschaften -Dreibahnen
      Marianne Menzel gewinnt die Berliner Meisterschaft ihrer Altersklasse -Bohle-
      Marianne Menzel qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften in Rendsburg und belegt mit einem Holz Rückstand den 4. Platz in ihrer Altersklasse.
  • · 2006/07
  • · Sportkegeln -Disziplin Bohle- kurz vorgestellt
    Auf Bohle wird, im Gegensatz zu den Disziplinen Classic (früher Asphalt) und Schere nur in die Vollen gekegelt. Die Schwierigkeit des Boh-lekegelns besteht im Gassenzwang, d.h. es ist über eine vorgegebene Wurfzahl immer dieselbe Gasse (zwischen die Kegel Nr. 1 und Nr. 2 o-der Nr. 1 und Nr. 3) treffen. Das erfolgt im Wechsel, so dass in der Regel nach jeweils 25 Wurf die Gasse und meist auch die Bahn gewechselt wird.
Vierpass

Im Wettkampf sind je nach Alters- und Spielklasse Wurfzahlen zwischen 100 und 200 zu bewältigen, für die man je nach Wurfdistanz 40 - 80 Minuten Zeit hat. Das erfordert durchaus ein gewisses Maß an Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Wenn das Kegeln auch relativ leicht aussieht, um wirklich gute Ergebnisse zu erreichen, bedarf es schon eines kontinuierlichen Trainings. Die richtige Koordination und Ausführung des Bewegungsablaufes von der Ausgangsstellung über den Anlauf bis zur Kugelabgabe entscheidet schon zu 80 % über das Ergebnis. Immerhin muß die 2,8 - 2,9 kg schwere Kugel (16 cm) eine Strecke von 23,50 m zurück legen, bevor sie in das Kegelbild einschlägt. Jugendliche in der Altersklasse B (10 - 13) spielen mit einer leichteren und im Durchmesser nur 14 cm betragenden Kugel. Bedenkt man, dass bei jedem Anlauf je nach Bahnanlage bis zu 6,50 m hin und zurück gelaufen werden können, kommt hierbei schnell noch 1 km Laufstrecke hinzu. Jedem, der schon einmal beim Bohlekegeln zu gesehen hat, ist sicher die pendelnde Bewegung der Kugel aufgefallen. Sie wird durch die gekehlte, aus Holz bestehende Kugellauffläche hervorgerufen, die über die gesamte Länge um 10 cm ansteigt. Die Kugel wird sozusagen leicht "bergauf" gespielt.Wettbewerbe werden sowohl für Mannschaften (4-6 Spieler) wie auch für Einzelspieler und Doppelkonkurrenzen durchgeführt.
Abschliessend noch einige Informationen zum Sportmaterial und zur Sportkleidung:
Die Gesamtlänge der Bohlekegelbahn liegt zwischen 31,5 und 32,5 m. Aufsatzbohle, 5,5 m lang, und die schon erwähnte Kugellauffläche haben eine Breite von nur 0,35 m. Die Kegel sind 40 cm hoch und wiegen zwischen 1750 und 1800 g, der "Königskegel" hat mit seiner "Krone" eine Höhe von 43 cm wiegt maximal 1850 Gramm.
Wer sich für den Kegelsport entscheidet benötigt Sportschuhe mit weicher, rutschfester Gummisohle. Sportsocken, Hose und Trikot sollten aus angenehmen, den Schweiss aufnehmenden bzw. nach aussen transportierenden Materialien sein. Wer meint, dass man beim Kegeln bestimmt nicht ins Schwitzen kommt, hat sicher noch nie ernsthaft 100 Wurf hintereinander ausprobiert. Man wird das Gegenteil feststellen. Ein Handtuch, um die schweissnassen Hände zu trocknen sollte deshalb auf keinen Fall fehlen. Ein Trainingsanzug sollte ebenfalls zur Ausrüstung gehören.